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COSORE - Corporate Social Responsibility


 


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Das COSORE-Konzept
 
Soziale Verantwortung in kleinen und mittleren Unternehmen
 
 
Die Balanced Scorecard-Orientierung im COSORE-Konzept

 
Der COSORE-Ansatz bezieht sich in zweierlei Weise auf Ideen der Balanced Scorecard:
 
1.
 
Er erweitert die Auffassung, dass sich Unternehmen um erfolgreich zu sein, neben finanziell herausragenden Ergebnissen und Zielen auch im besonderen um Kunden, ihre internen Geschäftsprozesse, ihre Lern- und Entwicklungsfähigkeit kümmern müssen, um eine weitere Perspektive: um die CSR-Perspektive. Mit ihr legen Unternehmen fest, warum und wofür sie sozialverantwortliches Handeln im Unternehmen integrieren. Der Schwerpunkt des COSORE-Ansatzes liegt auf der Betrachtung dieser Perspektive, ihrer Integration in die Unternehmenstätigkeit und der Anpassung der Unternehmenstätigkeit an die Erfordernisse sozialverantwortlichen unternehmerischen Handelns. Es geht primär nicht um die Einführung einer übergreifenden Unternehmens-BSC.
 

Abb. 2: Ergänzung der vierperspektivischen Betrachtungsweise des KMU um eine CSR-Perspektive
 
 
2.
 
Das sozialverantwortliche Handeln selbst wird unter den Ursprungsperspektiven: Stakeholder, Finanzen, Prozesse, Lernen- und Entwicklung, betrachtet.
 
Den Perspektiven zugrunde, liegen folgende Fragestellungen:
 
Stakeholder-Perspektive: Wie sollen wir gegenüber unseren internen und externen Stakeholdern mit Bezug auf die soziale Dimension auftreten, damit wir als sozialverantwortlich handelnd anerkannt werden?
 
Finanzperspektive: Welche finanziellen Konsequenzen und Ergebnisse kann und soll die Umsetzung der sozialen Dimension haben?
 
Prozess-Perspektive: Welche Prozesse müssen wir hinsichtlich der sozialen Dimension hervorragend beherrschen, um unsere Stakeholder bei der Umsetzung sozialverantwortlichen Handelns zufrieden zu stellen?
 

Abb. 3: Betrachtung des sozialverantwortlichen Handelns unter 4 Perspektiven
 
Lern- & Entwicklungsperspektive: Wie können wir unsere Veränderungs- und Entwicklungspotentiale zugunsten der sozialen Dimension fördern und umsetzen, um das Ziel sozialverantwortlichen Handelns zu erreichen?
 
Diese Art der Betrachtung der sozialverantwortlichen Unternehmenstätigkeit unterstützt das KMU bei der Klärung folgender Fragen und der Umsetzung der sozialen Verantwortung in konkrete Handlungen:
  • Welche Handlungsfelder der Sozialen Verantwortung sind für das Unternehmen in Zukunft relevant und werden auf welche Weise in Angriff genommen?
  • Wie beeinflusst und wirkt die Soziale Verantwortung auf die individuelle Unternehmenstätigkeit?
  • Wer hat welchen Nutzen vom sozialverantwortlichen Handeln des Unternehmens?
  • Wie mache ich die Soziale Verantwortung konkret umsetzbar (Ziele, Zuständigkeiten, Maßnahmen, zeitliche Planung)?
  • Wie kann der Erfolg der Ideen und Erwartungen des KMU bezüglich der Sozialen Verantwortung überprüft und ggf. kommuniziert werden?
Die vom KMU ausgewählten sozialen Handlungsfelder (z.B. Unterstützung der ehrenamtlichen Tätigkeiten der MitarbeiterInnen, Zusammenarbeit mit der Jugendinitiative XY...) werden jeweils unter diesen vier Perspektiven betrachtet und entsprechende strategischen Ziele gesetzt. Diese werden mit Kennzahlen, Zielwerten und zur Zielerreichung notwendigen Maßnahmen verbunden.
 

 
weiter: Bottom-Up und Top-Down
 
 

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